Band 
[Band 1.]
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3 5 6 Die Geschichte

gesonnen wäre, historiam Sicilis non minori diligen-tia, quam luentibus collectam et elaboratam der ge-lehrten Welt mitiulheilen. Wir können nunmehrodieses Werk mit Fug unter die gedruckten desselbenzählen; indem bereits seit rerschiedenen Jahren diePresse damit ist beschäffnget gewesen, auch schon vier-zig Kupfertafeln dazu fertig find, und man sich alsomit der Hoffnung schmeicheln kann, daß es bald werdezu haben seyn. Es führet den Titel Sicula, und ent-halt die von ihm auf feiner Reife in Siciiien gelämm,leten Alterthümer. Zwanzig Tafeln stellen eine großeAnzahl bisher gan'z unbekannter, oder schlecht undfalsch gezeichneter siciiischen Münzen dar, und zwan-zig andere allerhand Steine, Gtbaude und andereDenkmäler. Alles ist mit einem weitläuftigen Com-mentario begleitet, in welchem nicht leicht etwas seh-len wird, welches den ehemaligen Zustand Siciliensbetrifft.

Ueberdem hatte sich Herr d'Orville mit einigen an-deren Werken, so er mit der Zeit anö Licht zu gebengeneigt war, beschäfftiget. Hiehin gehören vor-nehmlich:

Anchologia epigrammatum veterum Gnccorum.Sie sollte mit der lateinischen Uebersehung des (6ro-Mis in Versen erscheinen, und mit einer großen Mengebisher ungedrucktcrStücke bereichert worden.Niemandbesitzet wohl einen beträchtlichern Verrath dazu, alsHerr d'Orville, welcher ihn aus so vielen Bibliothe-ken zlisammen gesucht hakte.

Theocritus. Zur Ausgabe dieses siciiischen Dich-ters hatte er bereits über dreyßig Handschriften aufdas genaueste verglichen.

Latullus,