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[Band 1.]
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z6r Die Geschichte

der Segen Gottes zur Bekehrung armer Sünderruh^e sichtbarlich auf feiner Amtsführung. Nach-dem Herr Schorringhuis eilf Jahre zu weendergestanden, wurde er 1734, nicht ohne Proben einerbesondern Vorsehung Gottes, zur zahlreichen Gemei-ne nach Midewolde berufen, allwo er, nachdemer den 25. Iul. aus Coloff. 4. v. 9. feine Abfchiedö-predigt gehalten, den i. August über Zach. 6. v. i;.sein Amt öffentlich antrat. Er verwaltete solchessechzehn Jahre, unter einem reichen Segen Goices,und einem ungemeinen Zulaufe selbst von entlegenenOrten; bis ihn der Allerhöchste den 20. Nov. 1750.fit fein ewiges Reich abforderte.

Aus feiner Ehe mit Adelheic Duf; hat er eilfKinder gewonnen. Fünfe sind übriggeblieben, unVder älteste Sohn, Herr Gerhard Gchorrmghuis,ist Prediger zu RorrevaUe in Frießland. Vonseinen Schriften müssen >vir etwas weitlauftiger han-deln. Er halte eine angebohrne Gefchicklichkeit zurDichtkunst, und um dieses Talent dem Herrn zu hei-ligen, fehle er verschiedene geistreiche Lieder auf, undgab dieselben, als er noch zu lVeender stand, andas Licht, unter der Aufschrift:

i) Geestelyke Gefangen. Sie wurden sehrwohl aufgenommen, und man hat verschiedene Auf-lagen davon gemacht. Sie zeugen von seinem Gokt-geheiligten Herzen, und sind recht geistlich aesthetisch.Sie sind von ihm selbst eingerichtet, zur Entdeckung,Ueberzeugung und Erweckung von allerlen Menschen,Bekehrten und Unbekehrten, wie auch über die vor-nehmsten Wahrheiten. 8vv- Es folget

2) «er