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[Band 1.]
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des Hrn. Gerhard MeermannS. 397

nach der Hälfte de6 vorigen Jahrhunderts berühmt,und hak viele politische Bücher, die zur Historie desVaterlandes gehören, und für die Freyheit reden,herausgegeben. Er war, wie schon gemeldet, einFreund des de Witt, Meermanns und BeverniuS.Der Vater aber, dem niemand in Leiden an Reich-thum und Freygebigkeit jemals gleich gekommen,hieß auch Peter de la Court, und war ein RechtS-gelehrter. In der Kräuterwissenschaft besaß er einegroße Stärke, wie auch in der Blumenkunde undKenntniß fremder Gewächse, sonderlich der Ana-nassen, die er zuerst in Holland durch Hülfe der Oe-fen getrieben hat (*). Wie weit er darinn gekom-men, und wie viel Kosten er daran gewandt, erge-ben die von ihm geschriebene bysondere Anmerkingenover Landhuvsen en Lusthoven (**). Dieß Buch wirdfür das beste unter denen gehalten, die vom Garten-bau handeln. Doch genug von der de la CourtischenFamilie, da wir ohne dem schon weitläuftig sind.Wir kommen wieder auf den Joh. Meermann.Er ward 1714. den 23. Nov. Senacor zu Leyden, unddiese Stadt deputirte ihn von 1718. bis 1724. nachAmsterdam, als Director der ostindischen Compagnie.Als diese Commission geendiget, Meermann rin-folglich wieder nach Hause gegangen war, hätte erin kurzem Schöpfe und mit der Zeit Bürgermeisterwerden sollen, es entstunden aber unterdessen großeUneinigkeiten unter den Le"denschen Senatoren, und

Cc 3 dieß

(*) S. Philipp Müllers Gardeners Dictionary, Air.Ananas

<**) Gedruckt zu keyden, 1737. in 4. Sie sind auchins Französische übersetzt.