428 Die Geschichte
druckt worden. Herr Meermann gesteht, daß ob«gleich Dreyzä Werk bey tJic. Antonio und Joh.Lern. de Reres sehr gerühmt werde, so sey er dochdiesen und andern damals lebenden spanischen Juri.sten nicht gleich gekommen. Indessen überwiegtdoch das Gute, so hier anzutreffen ist, die Mängelbey weitem, und die Seltenheit dieses Werks leistetdie Gewehr, daß man es im Thesauro des HerrnMeermanns nicht ungern antreffen werde, n)Iani a Costa Commentarii seu Praelectiones ad tit. D.de servitutibus, item ad IV. Tit. Cod. ex delictisdefunctorum in quantum haeredes conveniantur, deconstituta pecunia, de probationibus et de testibus.Außer dem Majanstus hat der Herr von tJispendem Herrn Meermann diese Werke zum Theil ver-schaffet. s. hamb. freye Urtheile, Num. 52. BerichteNum. 47. beyde von 1751, auch götting. gel. Zeit.Num. ;o. desselben Jahres.
Der zweyte Theil des Thesauri verließ auch noch1751 die Presse. Derselbe ward zum voraus in denHamburg. Berichten No. 80 von 1751 angemeldet.Daselbst wird zugleich angezeiget, daß Hri Meer-mann noch ein Werk, das im Conspectu nicht steht,für den Thesaurus bestimmet, nämlich die höchstselte-nen und schätzbaren Basilicorum Libros IV ineditos,nempe 49, 50, 51, s2, quos ex graeco codice ma-nuscripto bibliothecae regis christianiss. descripsit virdar. Carperonierius, lingux Graecx Professor re-gius , latino sermone donavit Guil. Otto Reitzius,in illustri Medioburgensi Gymnasio juris antecellor.Der gelehrte Labrocms, welchem wir die letzte Aus-gäbe der Basilicorum schuldig sind, hat dieses Origi-