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Die Geschichte
hielt er nicht ohne Grund für dienlich, ihn noch aufein berühmtes Gymnasium zu schicken. Die Absichtwar dabey diese, daß er zu den akademischen Studiennoch besser zubereitet werden und darinn eö künftigweiter bringen möchte. Zu diesem Endzwecke warddas Gymnasium illustre zu Gotha erwählet, so wohlwegen seiner damaligen guten Einrichtung, alö wegendes Ruhms der Stadt selbst. Er gieng demnach da»hin und genoß von 1719 bis 1721 zu Ostern den Un-terricht des berühmte»» ReetorS Vockrrrodt, wieauch der Professoren, Lesthnert, Reichardt undLischbeck, bey dem ersten in der Latinität, bey demandern in der alten Philosophie, bey dem dritten in dergriechischen, hebräischen, und syrischen Sprache, wieauch im Rabbinischen und bey dem letzten in der Poesie.Ucberhaupt schöpfte er von den schönen Anstalten desGymnasii vielen Nutzen; wie er denn auch Gelegen-heit hatte, sich im Disputiren zu üben und 1720 dePharilailmo eine öffentliche Rede zu halten. Dersel. Rector Dockcrrodc gab ihm bey seinem Abzügedas rühmlichsteZeugniß, welches also lautete: JacobeCarpovius, Goslariensis, illustris Gymnasii Gothantin alterum annum alumnus notx optima: et boni pro-positi, cum inter perpetua felicis industria: specimi-na sine ulla boni moris et studiorum offensione tem-pus omne transegisset, ad academias bona cum pacedimittitur, et tanquam optime spei adoleseens bono-rum ingeniorum sstimatoribus justis, piique propo-siti fautoribus cordatis diligentissime commendatur.Gothx 1721. Maii 1.
Nach einer so rühmlichen Entlassung wandte er sichnach Ostern »721, aufEinrathen des sel. Vockerodrs,
nach