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[Band 1.]
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458 Die Geschichte

kleine Schriften heraus, die guten Beyfall fanden,hielt auch 173° zum Beschluß des wegen der augspur-gischen Conftßion gefeyerten Jubelfestes die letztePredigt über den vorgeschriebenen Text, Offen b. VI,7 -17. in zahlreicher Versammlung mit allgemeinerZufriedenheit. Der Auszug davon ist in der jenai-schen Jubelfreude anzutreffen.

Schon im Jahre 1727 war er von einigen Stu-denten ersuchet worden, ihnen die Theologie nachdemonstrativischer Lehrart zu lesen. Er that also ei-neu Versuch, die Theologie in dieselbe einzukleiden,und arbeitete zuförderst die dogmatische Theologie,und hernach die theologische Moral nach solcher Lehr-art aus, und kam 173* mit der Arbeit zu Stande,wiewohl es weiter nichts als Collegia MSCta waren.Er las auch über solche mit gurem Zulaufe, obgleichganz besonders, so lange ihm solches von der Akade-mie auf Andringen der theologischen Facultät nichtverbothen war. Es erfolgte aber ein Verboth, wel-ches die Beschuldigung, als trüge er irrige Meynun-gen vor, zuwege brachte. Diese irrige Meynungenwurden ihm aus falschen Abschriften seiner geschriebe-nen Collegien angedichtet. Weil er nun bey derAkademie kein Gehör fand; so legte er seine Unschuldaus dem Original an hochfürstl. Höfen an den Tag.Jedoch, es würde zu weitläufrig seyn, hier alle Strei-tigkeiten zu erzählen, die er sowohl wegen seiner theo-logischen Collegien, als auch wegen der wölfischenPhilosophie und wegen des irrigen darjeftsthen Tra-ctatö de pluralitate personarum in Deitate führenmüssen. ES sey genug davon, daß der hochfürstl.weimarische Hof aus den übergebenen Vertheiln-

gungö-