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[Band 1.]
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des Hrn. M. Jacob Carpov. 49 1

Sie ist nachher der Theologia: naturali vorgesetztworden. Man hat einen gedoppelten Weg, Gottzu erkennen, l) ratiocinia, 2) relationem testium. Dierelatio testiura ist entweder divina, wenn Gott von sichselber zeuget, oder humana, die von einem Menschengeschieht. Fides humana de Dei exsistentia wirketnur probabilitatem externam, folglich auch der con-sensus gentium, an dessen völliger Richtigkeit er je-doch zweifelt. Zu dem, waö er im Gegentheil bey-bringt, kann noch gesetzt werden, waö der sel. An-derson von den Grönländern berichtet, bey denenkeine Spur des Erkenntnisses von der Gottheit, we-der einer wahren noch falschen anzutreffen gewesen;dergestalt daß sie auch nicht einmal ein Wort gehabt,womit sie Gott hätten benennen können. Inzwischenbringt der conlensus gentium doch die höchste Wahr-scheinlichkeit zuwege. Das Daseyn Gottes kann aberauch Fide divina geglaubet werden. Indem Hr.Carpor» die Weise dazu zu gelangen, beschreibt, ant-wortet er zugleich in einer Note auf das, was der Hr.D. Ribov in seinem gründlichen Beweise, daß diegeoffenbarte Religion nicht könne erwiesen werden,wider die schon oben angeführten Präliminarien vordem ersten Theile der'Fheol.revek erinnert hak. Beydem fide divina vorn Daseyn Gottes fällt aller Zwei-fel weg. Hiernächst wird gehandelt vorn geoffenbar-ten und natürlichen Erkenntniß Gottes, von der co-gnitione Dei a priori uni) a posteriori, von der cogni-tione naturali adquisita, tam vulgari, quam acqui-sita, von der cognitione certa und dubia, und wasjede wirket , ob Ueberführung, oder Meynung, oderZweifel; ferner vom lebendigen und todten Erkennt-Ii 2 Nisse,