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[Band 1.]
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des Hrn. M. Jacob Carpov. 5i7

Mtib die man quadratos, vel Aslyriacos, vel Chaldai-cos nennet. Andere hingegen sind der Mevnung, siehätten sich der samaritanischen Buchstaben bedienet,und diesen pflichtet der Hr. Abt Schubert bey. HerrLarpov beweiset: i) weil die Juden nach der Ge-fangenschaft den Gottesdienst nach dem Gesetze de6Moseö wieder angerichtet, Ese. VI, 17. iz; so müssensie auch das Gesetz in hebräischer Sprache noch gelesenund verstanden haben, und also haben sie selbige inder Gefangenschaft nicht vergessen. 2) Weil diehebräische Sprache erst zu NehemiaS Zeiten unterden Juden verderbet worden, Neh. XIII, 23. u. f. somüssen sie selbige aus der Gefangenschaft noch reinzurückgebracht haben, z) Dieß wird auch dahererwiesen, weil Zacharias, Haggai, MalachiaS undzum Theil auch Esta und NehemiaS nach der Gefan-genschaft in hebräischer Sprache geschrieben haben.4) Die Juden haben in der Gefangenschaft mit ein-ander Umgang gehabt, folglich dadurch ihre Sprachebeybehalten. Der Einwurf aus Neh. VIII, 7. wirdbeantwortet. Nun fragt es sich aber, ob die Judenihre Buchstaben eben sowohl beybehalten haben, alsdie Sprache? Antwort: Ja. Daniel las den I«-remias gegen das Ende der Gefangenschaft. Dan. IX,1. 2. Desgleichen Serubabel und der HohepriesterJofua. Est. I, i. III, 1 - 4. Lasen sie aber dieSchrift in hebräischen oder andern Buchstaben, dieEsra an der alten Stelle gesetzt? Nein, denn Daniellas sie vor dem Ende der Gefangenschaft, und Seru-babel im ersten Jahre der Regierung deöCyruö, EfraShingegen kam erst im to Jahre des Artaxerxes Longi-manus nach Jerusalem, folglich 78 oder 79 Jahre

nach