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Dic Geschichte
ordentlichen Leben. Er glaubte solches durch die ehe»liche Verbindung mit einer vernünftigen Person zuerhalten; diese fand er nach Wunsche, und vollzog seinVcrbindniß 1729 zu Wehlar. Sei» Hochzeittag warseines Bruders Sterbetag und mischte Wermukh un-ter sein Vergnügen, den er sehr empfindlich schmeckte.Sie harten das merianische Landgut gemeinschaftlichgekauft; weil er nun sonsten keine Erben hinterließ,so fiel es ihm alleine zu, und das veranlassete ihn, inFrankfurt zu bleiben, da er sich sonst entschlossen hatte,mit seiner Gemahlinn auf ein Landgut zu ziehen.
Bisher hatte der Hr. von Loen einen aufgeräu-meten Philosophen abgegeben, nunmehr aber wollteihn die Vorsehung in eine andre Schule führen, woer noch größere Erfahrung erlangen, aber auch mehrGemütheunruhe empfinden sollte. Beym Eintritt inden Ehestand fiel ihn das Hauskreuz von allen Sei-ten an, und die Abwechselung war auf einmal für seinGemüthe fast zu stark. Die Borsicht aber wachteüber ihn, wann es am schmerzlichsten war. Sie ver-nichtete seine Anschläge, wobey er übel würde ge-fahren seyn, und führete ihn andre Wege, die er imAusgange bewunderte. Er kaufte 1733 in der Nähedas frey adeliche Gut zu Mörfelden, um bisweilenin einer angenehmen Stille die Kräfte des Geistesund Leibes wieder zu sammle». Allein, der bald dar-auf einfallende Krieg am Oberrheine, wo die kaiserlicheArmee in diese Gegend zu stehen kam, stöhrete ihmdieses Vergnügen.
Nach dem im 1735 Jahr erfolgten Tode des königl.preußischen Ministers bey dem oberrheinischen Kreise,des geheimen Raths von Hecht, wurde ihm desselben
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