Band 
[Band 1.]
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54o Die Geschichte

füglich« eingestellet, und die Erbauung gut gesinneterSeelen in einem gewöhnlichen Umgänge, durch gute Er-mahnungen, vertrauliche Gespräche und dergleichenmöchte befördert werden, damit es nicht das Ansehenhätte, als wollte man was apartes haben? z) Ob ihreLieder, weil viele darunter anstößig, seltsam und dun-kel schienen, in allgemeinen Versammlungen, wo aller-hand Leute mit zugegen sind, bester nicht gesungen wür-den? 4) Ob es ihren Absichten nicht gemäßer sennsollte, in adiaphoris, oder Mitteldingen sich auf keiner-lei) Weise auszuzeichnen? In Betrachtung, daß we-der Christus noch feine Apostel etwas gethan und geleh-ret, woraus man einen ilNAulariimum indecoro. Klei-dern , Manieren und dergleichen äußerlichen Dingenabnehmen könnte. Es heißet wohl, stellet euch nichtdieser Welt gleich; wir halten aber davor, die Weltheiße hier so viel, als Gottlosen, und nicht der in derWelk übliche Wohlstand. 5) Ob sie in ihrer Sitten-lehre öftere nicht auch zu weit gehen, wenn sie dem Men-schen den Genuß eines zeitlichen Vergnügens gar leichtpflegen zur Sünde zu machen; da doch Gott diese gan zeWelt, und alles was darinnen ist, zum Dienst und Ge-nuß des Menschen erschaffen; doch so, daß er allezeitdie Früchte des verbothenen Baumes, welche noch im-mer die Strafe und den Tod nach sich ziehen, sorgfältigstzu meiden hat. Wie viel Schätze und Reichthümerhat uns nicht die Güte und Freundlichkeit Gottes zu un-serer Freude und seiner Verherrlichung ausgesetzet, beyderen Genusse wir weiter nichts, als die uns vorgeschrie-bene Ordnungzu beobachten haben? 6) ObdieLehre,daß ein Jünger Christi zu Stillung der Lüste nicht heira-then soll, so zu verstehen sey, daß dieses nicht finis pri-marius