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[Band 1.]
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des sel. Hrn. Jeremias Bunsen. 6 z z

tüchtig sey. Weil' alle andre Bewegungen, je weitersie fortgehen, geschwächt, bey der Electricität aberdaö Gegentheil wahrgenommen wird; so muß dieganze Luft mit eleckrischer Materie angefüllet seyn,daß bey einer in die Weite geführten Electricität gleich,sam ein Bächlein zum andern kömmt, bis solche zu.sammen einen Strom ausmachen. Daß aus Metal.len die Electricität nicht zum Vorschein zu bringen ist,rühret von ihrer Porosität her, weil die electrischeMaterie darinn beständig haften kann. Hr. Bunftnhält nicht nur Donner und Blitz für electrisch Feuer,sondern sieht auch die Erde als eine Electrisir-Ma.schine an. Er gesteht, daß die Luft auf dem Erdbo.den mit vielen schwefelichten Dünsten angefüllet sey,welche vom Blitz, gleichwie ein Branntwein vom ele-ktrischen Feuer, entzündet werden, und daß die Schwe.felflamme zur Anzündung der Häuser und anderer Sa.chen da» mehrest« beytrage; kann aber gar nicht be-greifen, wie die Schwefeldünste in die Wolken kom-men, weil die sauren Dünste sehr schwer sind. DerHr. V 0 Y tOolf sagt auch in seiner Naturlehre, daßdie Materie deö Blitzes sich noch nicht in allein mitvölliger Gewißheit bestimmen lasse. Gefetzt aber, siestiegen bis in die Wolken; wodurch werden sie da ent-zündet ? Nicht von der Sonne, sonst könnten in derNacht keine Gewitter entstehen. Wollte man eineVerdickung der Schwefeldünste im engen Raum an-nehmen; so würden die Wolken zu locker senn, alsdaß sie auf einigen Seiten einen so starken Wieder-halt geben könnten, daß der Strahl mit solcher Kraftherabfahren müßte. Soll es mit dem Blitz, wie mitdem Lauffeuer, bewandt seyn, so würden einige Mi-Rr 5 nuten