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[Band 1.]
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Kurze Nachrichten

von noch lebenden oder nicht lange verstor-benen Gelehrten.

i.

Johann Jacob Vurlamaqui,

ZU Genf.

berühmte Professor Burlamaqui war auseiner ursprünglich italiänischen Familie zu Luccaentsprossen. Diese hatte sich 1591. nach Genf bege-ben, allwo der Vater unsers Gelehrten 1728. als Rathund StaatösecrekariuS gestorben ist. Er wurde da-selbst den 19 Jul. 1694. gebohren, und legte den Grundseiner Wissenschaften in den dortigen Schulen, triebe6 auf der Universität weit in der Philosophie, undlegte sich endlich auf die Rechte, worinn er es so weitbrachte, daß er erwan im sechs und zwanzigsten Jahrezum Professor derselben ernannt wurde. Doch eheer ansieng zu unterweisen, nahm er Erlaubniß zu rei-sen, und hielt sich besonders in Engelland und Holland«ine Zeitlang auf. Zu (T'^foiö machte man so vielWerks von ihm, daß ihm die Universität denzoJun.1721. ihre in zwey großen Foliobänden gedruckte Ge-schichte, nebst einem vorangesehten ausnehmendenZeugniß ihrer Achtung zum Andenken verehrete.Barbeirac, den er zu Gräningen besuchte, be-zeugete, daß er nie einen trefflichern Geist gesehen hät-te. Seit dem er von seiner Reise zurück gekommenwar, hat er in die zwanzig Jahre den Sludirenden

sehr