Band 
[Band 1.]
Seite
641
JPEG-Download
 

von Hrn. Joh. Dan. Mann. 64 l

Unterweisung eine geraume Zeit bedienet, und reisetemit ihm nach (Eaffcl, allwo er mit Gnadenbezeugun-gen überhäufet wurde, und von da wieder nach Genfzurück kehreke. Bey seiner Abreise beschenkte ihnder gegenwärtige Landgraf mit sechs hundert Pistolen;und als sichder Prinz George seit 1744. zwey Jahrezu Genf aufhielt, unterhielt sich derselbe vielfältigmit ihm. Er hatte einen schönen Geschmack in derMahler» Bildhauer- Bau- und Tonkunst, und besaßeine schöne Sammlung vonSchildereyen und Kupfer-stichen , wie er denn auch der erste gewesen, welcherdie iht in seiner Vaterstadt zu Stande gebrachteZeichenschule angegeben hat. Seinen trefflichenVorrach von Büchern und Schildereven hat er derakademischen Bibliothek vermacht. Menschenliebe,Freundlichkeit und eine recht christliche Gottesfurchtzierten sein Herz und Wandel. Der geschickte Künst-ler, Jo. Dacier hat sein Brustbild auf einer Münzegepräget. Es ist ihm sehr ähnlich. Herr Lejfepkann hiemit sein Verzeichniß vermehren, in der Hamb.Verm. Biblisch, 1 Th. 2 Gc. S. 179.

Johann Daniel Mann,

zu Eleve.

O^r war zu sanati 1679 gebohren. Sein Vaterwar Johann Mann, ein Bürger daselbst,und die Mutter Cacharina Gesthler. Er fiengziemlich früh an zu lernen, und ward 1697. von derdortigen Schule auf das Gnmnasium erlaffen, allwoer eine akademische Schrift über Hebr. XII, 9. ver-theidigte, und i6qq . nach Franecker gieng. HierNeu Gel. Europa Ili Th. S s höreke