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[Band 1.]
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des Hrn. Leonard Beels. 6 5 5

den morgenländischen Sprachen Rhenferd, in derKirchengerichte und GotteSgelahrtheit ViN-inga,den Vater, van der XVayen und Röell. Hiemit1 gierig eine Zeit von vier Jahren hin, nach welcher! er 1699. zu Amsterdam, unter die Candidaten des! PredigtamtS aufgenommen, und, nach Verlauf vonanderthalb Jahren, in das Predigtamt nach Breu-kelen berufen wurde. In diesem blieb er bis 1709,da er das geistliche Lehramt zu Gouda antrat, undendlich nach dreyzehn Jahren, 1722. den 25 Octob.zu Amsterdam eingesetzet wurde. Hier hat er allezeitunter den übrigen Lehrern einen ausnehmenden Rangbesessen, und bereits über 29 Jahre mit unveränderter; Achtung, Hebe und Zulauf, der Gemeine des Herrngedienet, bis er endlich im Jahre >749, wegen zu-nehmender Schwachheit, mit Beybehaltung seinerBesoldung, seines Dienstes erlassen worden, und,nachdem er, in dem fünf und siebenzigsten Jahre sei-nes Alters sein fünfzigjähriges Predigtamt mit eineröffentlichen Jubelpredigt gcfeyert, sich nun zur Ruhebegeben hat, welche er nicht ohne gelehrte Bemühun-gen zubringt. Die Vorsehung hak mit einem be-sondern Segen über unfern Greis gewachek, und ihnbey allen Veränderungen, so er in der Republik er-lebet , wunderlich erhalten. Er ist viermal verhek-rathet gewesen, und hat mit seiner letzten Ehegattinnsechs Söhne und drey Töchter erzielet.

Herr Becls ist nicht einer von denen, welche sichfrüh durch gedruckte Schriften bekannt gemacht ha-ben, sondern er hat erst seiner Gemeine mündlich die-nen wollen, ehe er der Welt schriftlich zu dienen, sichentschloß. Einige Leichenpredigten und dergleichen

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