desHrn. Leonard Beels. 657
! bauung herrschen überall in diesen Predigten. Dit! Art zu predigen ist in Holland durchgängig von derin Deutschland ziemlich unterschieden; und insbeson-dere werden bey Erklärung des Textes die gelehrtestenphilologischen Materien, und die tiefsten philologischenWahrheiten fleißig erörtert. Und hierinn besondershat Hr. Beels sehr viel gethan. Gleichwohl wissenwir, daß das Buch anfänglich den gewünschten Ab«gang nicht gehabt hat.
2. Zalige rüste van Gods getrowe Knechten.Eben daselbst 1739. in 4.
3. Bybeloest'eningen, 1744. in 4. Eben daselbst.Man flndet barmn beträchtliche Gedanken, Anmer«kunzen und Ausführungen über mannigfaltige Schrift,stellen.
4. 8' menschen untersten 0verdacht en aange-drongen tot Betrachtinge van Godläaligheit. Ebendaselbst 1748. in 4. 296 S. Bey diesem Werkewollen wir uns etwas näher aufhalten. Es enthältsieben heilige Reden über die letzten Dinge des Men-schen. Die erste betrachtet den Tod aus Pf. LXXXlX,40. Die zweyte daö Begräbniß aus Pred. Xll, 7.Die dritte handelt aus eben dieser Stelle von demZustande der Seelen nach dem Tode. Sie ist aus-nehmend. Der Ursprung der Seele von Gott undihre Unsterblichkeit werden in ein helles Licht gestellet;und darauf die versdiiedenen Mennungen der Altenund Neuen von ihrem Zwistbenzustande gründlich un-tersuchet. Der Herr Verfasser pflichtet denen bey,welche dafür halten, daß die frommen Seelen zwarsogleich, nach ihrer Trennung von dem Leibe, in dieHerrlichkeit, aber nicht in die Vollkommenheit derselben,
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