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Geschichte
hier angewöhnet wird, die Gedanken des Plinii mitandern Ausdrücken vorzustellen. Daß die Jugendaus einer solchen Nachahmung des Autoris nicht ge-ringen Vortheil ziehe, hat eine vielfältige Erfahrungbewiesen.
io) Collectanea epistolica, 8« 3 Alphab. 1726.Dieses ist, so viel wir wissen , das erste Schulbuch,so der Herr Professor zu Berlin herausgegeben hat.Man findet darinn erstlich eine Anweisung zu denPerioden; zwentens die Partikeln, welche dazu be-sonders dienlich find, in Esempel gebracht, und drit,tenS Erempel des Gebrauchs derer Figuren in denPerioden. Endlich, welches das vornehmste ist. alleArten der Briefe nach ihren Theilen, mit den auser-lesensten Erempeln des Cicero, Plinius, Nlurerus,Manurius, und anderer Alten und Neuen durch unddurch vorgestellet. Der Lehrende kann daraus leichtein Thema nach den locis communibus aufgeben,und die Lernenden solches ohne viele Mühe zierlichausarbeiten ; zumal wenn sie sich zuvor mit Ueber-sehung der vorangesetzle» deutschen Briefe beschäffki-gec haben.
i i) Palaestra oratoria, 1739. 8. 20 Bog. Die-ses Werk giebt eine praktische Anleitung zu den Peri-oden , Chrien und Reden. Man findet darin»1) Progymnai'ma variationum per casus. 2) Pro-gymnasir.a periodorum. 3) Fabulatum. 4) Chria-rum. 5) Eine Menge lateinischer Exempel über alleparres und fontes orationis aus den beste» Schrift-stellern. 6) Eine ganze deutsche Rede vom Slu-dentenleben mit darunter gesetzten ausgesuchten phra-sibus