Band 
[Band 1.]
Seite
673
JPEG-Download
 

des Hm.Friedrich Muzelius. 67z

mein, als ihm dieselbe den 24ten Febr. 1748, durchden Tod entrissen wurde. Er hat ihr in der Zuschriftseines Panegyrici Plinii ein Denkmaal gestiftet. Sieist nämlich an derselben leiblichen Bruder, den Frey-herr» von Srosch zu Floren,, gerichtet, und giebsteinen kurzen, aber zärtlich und zierlich abgefasscten Lob-spruch von den besonderen Gemüths- und Leibesgabenund Tugenden des entrissenen Ehegemahls, dessen Toder seinem Hrn. Schwager zu wissen thut. Unter sei-nen noch lebenden Söhnen, ist der zweyte, Hr. Frie-der. Muzelius, Dock. und Pros der Medici» zuBerlin, und der dritte, Hr. Carl Ludwig Muze-lius, Prediger zu Prenrlau, hat sich durch verschie-dene gelehrte Aufsätze bekannt gemacht; und ist auchder Verfasser der zu Berlin 1744. herauögekommenendi<V. erit, ad Lactantii Lib. II. inlh cap. g. N^chthhat er angefangen Abhandlungen 511m Behuf derschönen Wissenschaften und der Religion her-auszugeben; wovon der erste Theil 1752. zu Stettinund Leipzig an das Licht getreten ist. Der Hr. Prof.genießet in seinem 7<cten Jahre noch einer gewünschtenGesundheit und Munterkeit. Er thut seine Arbeitnoch so gut als ehedem, und seine Augen sind auchnoch wie in dem Alter von 30 Jahren. Wir fügennur noch folgendes aus der berl. Bibl. 1 B. S. 1253.hinzu: Seine Verdienste um das gemeine Wesen wer^den noch mehr durch den liebenswürdigen und sanfk-müthigen Gemüthscharacter erhoben, den alle seineBekannten und Schüler an ihm hoch schätzen, und ihmdie Dauer eines so beglückten Alters wünschen, als derHr. Professor ißo genießet.

Neu Gel. Europa lll Tb. U u Diese