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[Band 1.]
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des Hnl. Wilhelm Otto Reiz. 85z

Fabrotius, sagt er, dem wir die letzte und beste Aus-gabe von den Basilicis schuldig sind, hat dieses Original-werk nie gesehen, so daß er, weil ihm diese vier Bit-cher fehleren, um gleichwohl etwas davon zu sagen, sogut oder schlecht, als er konnte, die Synopsis Basiliconund die Auslegungen des Lujacüis über die drey letz-ten Bücher des Codicis , gebrauchet hat. Daß nundieselben nicht anders, als sehr unvollkommen anstichtgestellet seyn, wird ohne Mühe, durch Verqleichungdieser unserer Urschrift, mit demjenigen, so Labroriusdavon nach seinen Ideen herausgegeben hat, zu ent-decken seyn. DaS eine hat nicht die geringste Ueberein-kunft mit dem andern, weder im Titel, noch in derVollständigkeit der Hauplstücke, noch in der Eknthei-lung derselben; so daß man der Wahrheit gemäßversichern kann, daß die vier Bücher, welche Fabro-NUS seinem Werke beygefüget hat, nichts weiter, alsein mangelhafter Entwurf derjenigen Urschrift senn,welche wir der gelehrten Welt in diesem unserm The-saurus mittheilen werden. Doch davon ist bereits indem Leben des Hrn. werinanns geredet.

Neben diesen Schriften hat unser Hr. Reiz, beyGelegenheit auch verschiedene griechische und lateinischeGedichte ausgehen lasten, worunter uns von denen, souns zu Gesichte gekommen, der in ersterer Spracheabgefastete Traum insbesondere lesenswürdig vorge-kommen ist, welcher vor dem von dem Hrn. ProfessorTrotz herausgegebenen Buche des Hermann Hugocle prima scribendi origine, Trajecti aci Rhenumi738zu finden ist.

Diese Geschichte leget einen neuen Beweis ab, daßman, ohne auf Universitäten zu gehen, ein Gelehrter,Hhh z und