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[Band 1.]
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886 Geschichte

gelehrten Westphälingern erhalten, und sie den Nach.kommen etwas näher bekannt gemacht haben.

Der Vater des unsrigen, welchen er schon imzehnten Jahre seines Alters verlor, war ein wohl-habender Bürger zu Gceinfrirtl), allwo auch seinBruder, der Herr Bürgermeister 4 >cvmann IXVp(eitrig/ noch eine Brauercy und Beckerey hat. Daes in diesen Gegenden eine von alten Zeiten herge.brachte Gewohnheit ist, daß man denen Kinderndie Taufnamen ihrer Aeltern, Großältern, Oheimeu. s. w. bcvleget, so muthmaßen wir auS diesemVornamen, daß das Sreinfurthische Gcsch!e6)t aller»tzings ein Ast des Mindenschen sen.

Hr. pcrer tVesseling trat zu Sreinfurrl) andas licht der Welt 1692. den siebenten Jennec altenStils. Er besuchte daselbst die lateinische Schule,gieng alle Classen durch, und brachte hernach dre»)Jahre auf dem Gymnasio zu, während welcher Zeiter sich des Unterrichtes derer Herren ProfessorenÄug. Houk und EDcm. J uff. pagcnstcchcrbedienete, weil er sich aber der Gottesgclahrtheitwidmete, besonders an den damaligen ProfessorDisich hielt, unter welchem er auch öffentlich deChristo ecclesia: Petra disputirte. Nachher begaber sich nach beyden, allwo er zween volle Jahre,unter penzonlus, Gronovius, Fabricius, westfelius, und hierauf wiederum zween zu Lraneckerunter dem ältern Vitringa, 2inöala und Boszubrachte, auch an beyden Orten verschiedene Pro.ben seines Fleißes und seiner Geschicklichkeit ablegte.An letzterem wurde er einem jungen Herrn Sehet-titjga als Hofmeister zugefüget. Er blieb ein Jahr