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[Band 1.]
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9i2 Geschichte

einen merkwürdigen Briefwechsel mit dem noch leben-den gelehrten Bibliolhekarius zu Leyden, AbrahamGronovius (*), welchem er in demfelbigen JahreLonrad Geßners in Handschrift hinterlassene An-merkungen über den Aelian, nebst seinen eigenenüberschickte. Wie nühlich Gronovius sich dersel-ben den seiner doppelten Ausgabe dieses Schriftstel-lerö (**) bedienet habe, ist denen Gelehrten nichtunbekannt. Wie hoch er aber sich unserm Gelehrtenverbunden erachtet, ist aus der an ihn gerichtetenAuschrist, seiner variorum Geographicorum, so>739 zu Lepdcn in groß Octav anö Licht getreten,zu ersehen, denen er auch desselben exercitationemad magnis, cos. Frijium, Ostiones elfe nec Ger-manorum nec Britannorum populum, sed GallixCelticx Osismios , einverleibet hat.

Hr.^agcnbuch that weiter mühsame Reisen durchdie ganze Schweiz, hauptsächlich in der Absicht, diealten römischen Ueberbleibsel auszusuchen , und selbstzu betrachten. Er that solches mit rechtschaffenenKenneröaugen; und außer dem, so er hie und dain seinen Schriften davon beygebracht hat, kannsich die gelehrte Welt noch die Hoffnung machen, eineSammlung von mehr als drey hundert Aufschriften,so in der Schweiz gefunden worden, nebst seiner Er-klärung zu erhalten. Doch um sogleich andern dieFrüchte seiner unternommenen Reisen genießen zulassen, hielt er als professor honorarius in denenSommerferien 1728, 1729 undi7zo öffentlicheVor-

lesimge»,

(*) Er bekleidet solches Amt seit 1741.

(.**) Man lebe davon acta ertid. 1731. p. 489- und leCltrc biblioth. ane. et moderne T. XXVI. p. :ai.