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[Band 1.]
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des Hrn. Ioh. Jacob Keßler. 95z

nach herausgegebener Oisp. tbeol. inaug. de promul-gatione benedictionum er imprecationum e monti-bus Garizim et Ebal. Quart, eilf Bogen. Manfindet von dieser schönen Schrift, welche von dergründlichen Einsicht und Geschicklichkeit ihres Hrn.Verfassers ein angenehmes Zeugniß giebt, in derBerlin. Biblioth. i B. 6 St. S. 88z. einige Nach-richt. Im Jahr 1748 erschien von ihm in denenvon dem Hrn. D. Ikon herausgegebenen Symbolisliterariis Tom. III. Part. 3. p. 544-558- conjecturade occasione et auctore Psalmi CXV. worinn sehrwahrscheinlich gemacht wird, daß solcher Psalm zuder Zeit, da Sanherib die Lästerungen und Dro-hungen wider den Gott Israels und den KönigHiskia auSgestoßen hatte, entweder von diesem selbst,oder einem andern heiligen Manne, sey verfertigetworden, um das Volk zum Vertrauen auf den ein-zigen wahren Helfer aufzumuntern; aus welchenUmständen zugleich der ganze Psalm erläutert wird.Zween kurz darauf anS Licht gestellte deutsche Gedichtean den Hrn. Grafen zu Skeinfurth gaben den Vor-zug seiner Muse vor vielen andern zu erkennen.

An gemeldetem Orte verheirathete er sich 1746mit der Jungfer, Magdalena Adriana Bück-stlber, eines dortigen Raths und Professors Tochter,aus welcher noch bestehenden Ehe er zwey Söhneam Leben hat. Den zwey und zwanzigsten Juliusfiel zu Amsterdam der Beruf auf ihn, zum Pre-digtamte der deutschen reformirten Gemeine, welchesdurch den von nicht wenigen sehr betrauerten TodNnn z des