desHrn.WeiherMilhclin Muys. 937
IV.
Weiher Wilhelm Muys,
weiland der Arztnenwiffenschaft Lehrer
zu Franecker.
S u Steenwyk in Dberysscl.kam er 1632 denfünften Ienner auf die Welk. Nach zurückge-legten Schulstudien, übete er sich uncer Anleitungseines Bruders, Isaac Muys, Dockers der Medi-cin zu Vollenhovcn, in der Anatomie, Chymie,Mathematik und Philosophie, und brachte daraufdrey Jahre zu Leyden zu, allmo Bidloo, te Morr,Dekkers, H^tron, de Volder und Sengverdseine Lehrer waren. Hierauf erhielt er 1701 zuUrrecl-t die Doclorwürde, und practicirte bis 1709jn seiner Vaterstadt und zu Arnhem. Von hier warder zum Professor der Mathematik nach Franeckerberufen, und hielt den dreyzehnten April 1711 seineAnzugsrede de usu matheseos in perficiendo judicioet ingenio. Den vierten November 1712 wurdeihm die Profession der Medicin beygelegt, welche erantrat mit einer Rede de theoria medicse usu atquerecta illam excolendi ratione, den eilften November171z. Auch wurden ihm zugleich chymische, undseit 1726 botanische Lectiones, und die Besorgungdes akademischen Kräutergartens auferleget. Indiesen Aemtern hat er fünf mal das Rectorat ver-waltet, nämlich 1722, 1727, 1732, 1737 nnd 1742.Die Reden, mit welchen er solches niedergeleget, ha-den gehandelt de immortalitate mentis humanae ,desine, quem Deus in mundo, tam corp. quamNnn 5 intelli-