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[Band 1.]
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958 Geschichte >

durch das Lippisthe, Pyrmomisthe undLüne-burgische nach Hamburg.

Den ganzen Winker über genoß er theils hier,theils zu Lübeck und Bükzov des Umganges seinerAnverwandten und Freunde. Seine Mennunggieng auch dahin, nun in freyer Stille einige Zeitallein den Wissenschaften zu widmen. Aber die gött-liche Vorsehung halte es anders beschlossen. Erwurde 1722 an den Waldecktjchcn Hof zurück be-rufen, um die Erziehung des jüngsten Prinzen,Ludcwigs, auf sich zu nehmen, und mir demselbenin fremde Länder zu reisen. Ein ganzes Jahr giengdahin, ehe sie sich aufmachten. Endlich im MonatJunius 1723 begab sich Hr. LTserneiz mit seinemPrinzen, welcher hernach in der Schlacht bey Rroykasein Leben verlor, nach Frankfurt am Mayn,von wannen sie längst dem Rbein, über Maynz,wo sie den Churfürsten sahen, Loblcnz, Bonn,Cöln, Düsseldorp, Wesel und Arnhem nachUtrecht rei|tren. Sie kamen eben in den Feriendaselbst an. Damit nun die Zeit nicht unnütz zu-gebracht würde, erachtete es Hr. Nemei; für gut,Holland und Weftftießland durchzureisen. Siebesahen Dordrechr, Rorrerdam, Delft, Haag,Leyden, Haarlein, Amsterdam, Sraveren,Harlingen, ^ranccker, Lecwarden, Enkhuisen,Hoorn, Alcinaar und andere Städte. Auf derRückreise zur See hatten sie ein schweres Ungewitterauszustehen, und kamen von Amsterdam nachvierzehn Tagen wieder gesund zu Utrecht an. Denersten Sept. waren sie b-y der Feyer des Geburt«-festes des Prinzen von Oranien zu Soeßdyk zu-

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