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[Band 1.]
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des Hrn. Gerhard Kulenkamp. 985

dem bekannten Hrn. Volk Gelegenheit gegeben hat,deS Hrn. 2xulcnkamps Bekanntschaft zu suchen,und ihm seine sechste Emrevüe, mit der Zuschriftan den amsterdamschen Kirchenrath zu übersenden.

Denen Landsleuten unsers Hrn. Predigers warenseine Geschicklichkeit, Ruhm und Verdienste gar zuwohl bekannt, als daß sie nicht sollten gewünschethaben, ihn wieder in ihrer eigenen Stadt im Amtezu sehen. Sie beriefen ihn daher 1759 zum ordent-lichen Professor der Goktesgelahrtheit und Predigerbey der St. Stephankirche. Doch die Liebe zu seinerGemeine überwand bey ihm die Liebe des Vaterlan-des, ob ihm gleich sehr vortheilhafce Vorschläge ge-than wurden. Nicht ohne Rührung der Herzenverband er sich aufs neue an seine Amsterdamer ineiner Kanzelrede über Sprüchw. TU, 6. und aus derZuschrift seiner Erklärung des ein und fünfzigstenPsalms, welche an die Gemeinen zn Neu-Looß-drecht, Devcnter, Bremen und Amsterdamgerichtet ist, sind seine Gesinnungen in dieser Sachenäher zu ersehen.

Aus seinem Ehestände mit Adelheid MariaFransten hat er zwey Söhne und dren Töchter amLeben. Man hat sein Bildniß in einem saubernKupferstiche. Seine Schriften sind folgende.

1) Dill', adversus praejudicium humani aucto-ritatis, 1722. Man sinket davon in denen durchM. bchagen herausgegebenen monatlichen Belu-stigungen 1739 gute Nachricht.

2) De naakt onrdekkce Enthusiaftery, Geestdry-very, cn bedorvene Mystikery der zo genaamdeHerrnhütters. Zween Theile in Quart. 1739. Dieses

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