des Hrn. Gerhard Kulenkamp. 98?
Hülfsmitteln zu feiner Arbeit. Das Werk selbstbesteht aus dreyen Theilen, einer Vorbereitung,S. iz. der Auslegung selbst S. 555, und einer Pa-raphrasis S. 588. Die Vorbereitung erhebet dieVortrefflichkeit des Psalmbuches, und insbesonderederer Bußpsalmen, von deren Anzahl zugleich ge-handelt wird. Gregorius der Große hat die Zahlsieben festgesetzet, wovon folgende Ursachen angege-ben werden, i) Weil diese Zahl bey denen Altenjederzeit in großem Ansehen gestanden; 2) weil soviel Tage in der Woche sind; z) um einem siebenmal Fallenden Gelegenheit zu geben, auch sieben malwieder aufzustehen; 4) um die Buße vornehmlichüber die sieben Gräuel Sprüchw. VI, 16. 19. zulehren; 5) um zu zeigen, daß der Kirche in allensieben Zeitläuften die Buße nothwendig sey. DieVerbindung dieftr Psalmen, welche andere vorge-ben, wird verworfen. Die Aufschrift V. 1.2. wirdzuerst, und hernach der Psalm selbst durchgegangen.Bey der erstem wird von den Ueberschriften der Psal-men überhaupt, derselben Verschiedenheit, Verfas-sern, göttlichen Eingebung und Nutzen gehandelt ;ingleichen von den Psalmen, Gesängen, Musik derHebräer, dem Zwecke, Gelegenheit und Gebrauchdieses Psalms, bis S. 75 u. s. w. Die Auslegungist gründlich und erbaulich. Durch und durch findetman gelehrte Anmerkungen aus der Philologie. DieAccentuation ist sehr genau beobachtet.
4) Hei geopenbaarde Geheim der ongerechtig-heit der Herrenhüthers, 1743. Groß Octav. Isteine Uebersetzung, welche dem Hrn. K. zugeschriebenworden; aber ohne Grund.
5) Eerste