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[Band 1.]
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des Hrn. Wilhelm Pelffers. 991

heit, und machte sich die Vorlesungen der bei ühm-ren Lehrer, von Alphen, Lampe, Ens und Mistn,zu Ruhe. Mit guten Aeugniffen versehen meldeteer sich 1727 bey der amsterdamschen Classe zum Esa.Men, untergieng solches im Junius, und ward alsCandidat angenommen. Das Jahr darauf wurdeer den zehnten October als adjungirter Prediger zu^stetstem eingeführet, und hielt über Amos lli, 8.feine AntrittSpredigk. Von da wurde er 17z; in desHrn. Txulenkamps Stelle zum Gasthauspredigerberufen, doch 1735 zum ordentlichen Stadtsprediger (*)ernennet. Endlich kam er >742 nach Amsterdam,allwo er den neunzehnten August über Ief. XL, 11.fein Amt antrat. Zwermal, nämlich 5739 und 1742ist er Präses des südhollanvischen SvnoduS zuTpoerdcn und Dordrechc gewesen. Er lebet imEhestände mit Maria Jacoba 2\uyE tt.Hlterop,und hat eine einzige Tochter am Leben. Sein Bild-m'K ist in Kupfer gestochen.

Als

(*) In denen holländischen Städten, wo mehr alseine Kirche ist, sind die Prediger an keine beson-dere Kirche gebunden, sondern müssen nach derReihe in denen verschiedenen Kirchen predigen,außer, daß noch an einigen Orten ein eigenerPrediger bey den Armenhäusern vier dergleichen ist.Da also Hr. pciffera zum Prediger in alle deKerken angestellet wurde, erhielt er das Amt einesStadtpredigers. Es pfleget in solchen Städtenalle Sonnabende ein gedruckter Zettel bey einemBuchführer ausgegeben zu werden, woraus mansehen kann, wer die Woche hindurch in dieser oderjener Kirche prediget.