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[Band 1.]
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des Hni. Joh-Danielvon Hoven. 1087

absprechen, daß Ihre Gemeinschaft, oder Gesellschaft-oder Versammlung, nicht eine Kirche möge genanntwerden? Wird etwa das Wort atxAinrux in derheil. Schrift nur in dem engern Sinne gebraucht, daßesblvß allein die wahre christliche Kirche bedeute?Wen»' ich nun einen Muhammedaner überführenwill, daß feine Kirche nicht die wahre sey, sondern diechristliche; thue ich denn nicht bester, daß ich einesolche allgemeine Umschreibung vorher gehen lasse,welche er auch annehmen muß, und wir also inprincipiis, einig werden können? Gestehet er mir so-dann meine Umschreibung zu, welche leichtlich dieNatur und Eigenschaft der Sache außer Streit setzet:so kann ich ihm ohnwidertreiblich erweisen, daß diechristlich» Kirche die wahre seyn müsse. Allermaßen

1) ist) dieselbe beschrieben, quod sit societas, siveuniversitas hominum; woraus ich das erste Kennzei-chen und folgenden Beweis nehme: Diese Societätsst die,beste, welche am genauesten vereiniget und un-zertrennlich ist. In der christlichen sind Haupt undGlieder -m allergenauesten vereiniget, und ihre Ver-einigung ist wegen der Allmacht ihres Haupts unzer.«trennlich.

2) - Gage ich, daß es eine Gesellschaft sen, wovonalle Glieder eine und eben dieselbe Religion bekennen.Die Religion kann wahr und falsch seyn, und alsoauch die Kirche. Welche die wahre Religion hat,ist also auch die wahre Kirche. Die christliche Kirchehat Die wahre Religion, also ist sie auch die wahreKirche.

Z) Habe ich hinzugefügt, daß die Kirche auchnach ihrer Religion leben müsse, damit kein Wider-spruch