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[Band 2.]
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102 Geschichte des #emt

anders urtheilen kann, als ein gewisser Capuciner vonPortugall: Es scheine, als bemühe man sich nachder Ewigkeit der Unwissenheit, und nach dem Floreder Barbarey. Bey so bewandten Umständen wür-de gut seyn, wenn der Herr Verfasser diese Materievöllig ausarbeiten, und die Pedankeren auf der lä-cherlichsten Seite vorstellen wollte. Ohne Zweifelwürden seine Glaubensbrüder sich von ihm nocheher zu einer vernünftigen Culttir der Wissenschaftenanspornen lassen, als von protestantischen Gelehrten,!zumal, wenn ihnen die Beyspiele einiger geschickten \Männer unter den Katholischen aus der neuern Zeitzu Mustern angepriesen würden.

Bisher haben wir unsern Gelehrten als einenjWeltweisen betrachtet. Nunmehr werden wir ihnaber auch als einen Poeten kennen lernen. ES>wissen zwar die deutschen Dichter von ihm nichts,weil er in ihrem, schon so lange fortdauernden,Dichterkriege nie, weder gesieget, noch verlorenhat. Dem ohnerachtet ist er ein Poet, und legtmit seinen Gedichten Ehre ein, weil er sich darinneiner Sprache bedienet, die unter den Deutschenhochgeschähet wird; ich meyne die französische.

Damit nun die Leser sich einen Begriff von un-sers Gelehrten Stärke in derselben machen können;so will ich einige Stücke mittheilen, weil doch nichtsdavon gedruckt ist. Sollten selbige gefallen, sodürfte er sich vielleicht zur Ausfertigung einer gan-zen Sammlung entschließen:

i) Pensees für le tems er la mors, mi fes en vers,er tirees en partie de celles de Mr. Fenelon, fürla commemoration de la morc.

Cata-