des Hm. Ä.P. Leguoie v.Premontval. iz
laubniß, Vorlesungen zu halten, zu bekommen. Erfand an ihm einen großen Gönner, wie denn auchverschiedene andere Personen sich seiner wohlthätigannahmen. Unter diesen war inö besondere der HerrPrediger, August Johann Buxcorf, welcher ihmdazu behülflich >oar, daß er den dreyßigsten JuniuS1746 ju Loerach im Baden-Durlachifchen von demHerrn Dechanten, Johann Christoph wenken-dach, mit seiner Liebsten in den Ehestand eingeseg-net wurde. In den Handen des Herrn Buxcorfschwor er auch die römisch-katholische Religion ab.Er gestehet selbst, daß er gar nicht aus einem Glau-benSeifer aus seinem Vaterlande geflüchtet sey, son-dern daß er vielmehr gesonnen gewesen, in völligerReligionsfreyheit unter den Protestanten zu leben,ohne sich zu einer Parcey zu bekennen. Doch, dasein Glaube mit dem der reformirten Kirche so sehrübereinstimmig war, so war ihm nichts leichter, alsin die Gemeinschaft dieser Kirche zu treten.
Von Basel begab sich unser gelehrtes Ehepaar,nach einiger Zeit, nach Morges. Hieselbst fand esan dem Herrn Capitain du Gard, Erbherrn aufEsthichens, einen ausnehmenden Gönner, welcherihm auch verschiedene andere Wohlthäter zuwegebrachte; und auf dessen Landgute Esthichens sieeinige Zeit mit vielem Vergnügen zugebracht haben.
So weit gehen die HIemoires.
Im Jahre 1749 verließen sie die Schweiz, be»gaben sich nach Holland, und sehten sich zu Haagnieder, allwo sie verschiedene Schriften an das Lichtstelleten. Doch auch hier hatten sie keine bleibende
Stätte,