Band 
[Band 3.]
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des Herrn Eberh.Heinr.Dan. Stosch. 43

daselbst 1751. 3 B. Nachdem der Zusammenhangmit den vorhergehenden kürzlich angezeiget 'nor-den, erläutert der Herr Doctor noch drey Sätze;nämlich: 7. Die Kirche in den folgenden Icihrdun-derken hat gar recht gethan, daß sie die von einigenbesonders in dem dritten Jahrhundert aufgemorfe-nen Zweifel nicht geachtet, sondern denjenigen Ca-non gut geheißen hat, welchen die Kirchen gehabthaben, so die Schriften der Apostel am besten undgewissesten haben sammlen können. 8. Außer denenBüchern, welche wir itzt in dem Canon des N. T.haben, hat die alte Kirche nie einige anderen für ka-nonisch und göttlich gehalten. 9. Daß der ganze Ca-non des N. T. so wie derselbe auf unsere Zeitengekommen ist, für ächt und angezweifelt gehaltenwerde, dazu wird nicht erfodert, daß derselbedurch einen öffentlichen Schluß der allererstenoder nächst folgenden Kirche sey fest gestcllet wor-den ; sondern es ist genug, daß wir so wohl aus zu-reichenden Kennzeichen ihres göttlichen Ursprunges,als auch aus einer unzweifelhaften Ueberlieferungwissen, daß die Bücher, so derselbe itzo enthält, vonden Aposteln und von Gottes Geiste getriebenenMännern sind geschrieben worden. Vergl. freyeUrtheile und Nachr. 1752. 3 Sc. und Hamb.Ber. 16 Sc. wie auch Nouv. Biblioth. German.Tom. X. F. 1. p. 229. und Gekdes Scrin. antiq,Tom. III. P. 2. p. 383. 384.

6) Difp. theol. de ecclesia diuinam biblioruminspirationem testante. Relp. aucl. Christ. Frid Hir-sekorn. 5 B. Quart.

7. viss.