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[Band 3.]
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50 Geschichte

nischen Religion. Den GalluS trieb der Aberglaubedes Volkes dazu an, wie auch den Valerianus. Un.ter dem Diorlecian verursachte eS theils der großeAberglaube der Kaiser selbst und seiner Mutter,theils die Beschuldigung, daß die Christen den Brandan sein Schloß gelegt harren. Es erhellet hieraus,daß einige Verfolgungen theils der Unwissenheit,theils der Bosheit der Feinde zuzuschreiben seyn, ei-nige von dem Eifer für die väterliche Religion her.rühren, einige durchaus von allem Scheine derGerechtigkeit entfernet fenn, unh andere endlichjn politischen Ursachen ihren Grund gehabt, undvon dem Willkühr der höchsten Obrigkeit abgehan-gen haben; welches hier stückweise gezeiget wird.S. Nachr. von akad. Schr. 17;;. 8 St.

12) sie caulis persecutionum a Romanis con-tra Llrriliianos excitatarum , dissertatio periodicapoderior. Resp. Io. Iac. Hqffmann, Francos.March. 1755. ;B. Die obige Abhandlung hat zwarklar an den Tag geleget, daß den Christen durchdie Verfolgungen großes Unrecht geschehen, unddaß der Einwurf, den die Ungläubigen wider diechristliche Religion daher nehmen, nichts weniger,als erheblich sey. Um indessen diesen Einwurf völ-lig zu entkräften, gehet Herr Srosth in dieser Ab-handlung weiter, und untersuchet aus der Geschichtealler Völker, und vornehmlich der Römer, wie nachund nach der Haß gegen die wahre Religion über.Hand genommen habe, und in öffentliche Verfolgun-gen auögebrochen sey, so daß man einander zu seinerReligion zu zwingen angefangen hat. Die wahre

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