von Magnoald Ziegelbauer. 8z
Conspectum seines Werkes an das licht, worauf 1738der erste Theil selbst folgere. Im Jahre 1739 thei-lete er der Welt die emblema» Meyeri mit, wozuihm-des vortrefflichen Herrn von Meyern AusgabebetS Arttun Arttimi relatio de pace Westphalica An,laß gab. Durch diese Schriften wurden seine Ver-dienste um die Gelehrsamkeit mehr und mehr bekannt.Der hochwürdige Abt zu Brzeunov, einem Bene-dictlnerkloster in Böhmen, zog ihn 1470 zu sich, umeine Geschichte dieses Klosters zu verfertigen. Erbrachte solche zu Stande, und sie erschien unter demTitel Epitome historiae regii, liberi, exemti, in re-gno Bohemiae, antiquistimi monasterii Breunouien-L (*). Im Jahre 1750 ist zu Venedig sein cen-tifolium Camakiulense (**) aus der Preffe gekom-men. Gemeldeter Herr Abt, und der Herr Kanzlerdes Königreichs Böhmen, Graf Rinfky, bedientensich auch seines Raths und Beyhülfe zu Errichtungdes neuen collegii academici zu Prag, welchem Be-nedfoiner vorstehen sollten, und im Jahre 1747 nahmer dar Amt eines SecretariuS der Gesellschaft derUnbekannten zu Olmütz an, welches er bis an seinEnde mit vieler Treue und Ruhm verwaltet hat.Dieses ist merkwürdig. Er hielt sich mit einem Werkebeschäffciget, welches die Aufschrift führete: Febri,Ambrosiana cleri Olmucensis, huiusque curandaenecellitas maxima, summo pontifici proposita, ad-ditis quibusdam abusibus in eadem dioecesi gra£
F a san-
(*) S. Supplent, ad noua acta erud. T. VII. Sect. f .p. 42 r-
(**) Nov. act. erud. 1734. p. $3?.