des Herrn Joh. von den Honert. >-49
Denn die Art und Weise, welche ich, zufolgemeiner vorigen Erzählung, in meinen Studien beob-achtete, nöthigten mich, mir von allen Wissenschaf-ten, so uns nöthig sind, ein Systema mit weißem Pa-pier durchschießen zu lassen, um darinn oben über je.der Stelle, worüber ich etwas bey mir selbst entwarf,oder bey andern antraf) das erforderliche anzuzeich-nen. Hadr. Rcland dienete mir in den jüdischen,Lanrd. Bos in den griechischen, Henr. Rippingin den römischen Alterthümern; anfänglich Fried.Spanhcim, und hernach Fried. Ad. Lampe, inder Kirchengeschichte, und andere in andern Wissen-schaften, zu Rathgebern, Vorrathskammern und Re-pertoriis. In Ansehung der Vorbilder hatte ich keinbesonderes Buch nöthig, weil ich das dahin Gehörige,in so weit es die Geschichte betrifft, zur Kirchenge-schichte, und in so weit es ccreinonialisch ist, zu denjüdischen Alterthümern, gemächlich bringen konnte.Ich mußte aber etwas, zu den Sinnbildern, welchein der heiligen Schrift vorkommen, haben; nichtum zu wissen, wo und wie oft dieselben darinn vor-kommen ( dcns dieß konnte ich aus den Concordanzenlernen) sondern um den eigenen und mannigfaltigenBedeutungen derselben nachzugehen, ihren Unter-schied, Zusammenfügung und Subordination zu be,urtheilen, und die Ueberetnkunft der Bedeutung der--selben aus andern Schriftstellern, welche die heiligeSchrift erläutern, zu beweisen. Hkezu dachte ich zu-erst das Büchlein m gebrauchen, welches der großeMann, Gürtler, unter dem Titel: Vocumtypico - propheticarum breuis explicatio , gefchrie-K 3 ben