des Freyherr» von Stosch. 269
geringen Theil dieses Cabinets aus. Es ist solchesin verschiedene Classen eingetheilet, nach den ver-schiedenen Dingen, so darauf vorgestellet werden;so, wie sie die alte Fabcllehre, oder die Erläute-rung der griechischen und römischen Geschichte, unddie Leibesübungen, und andere Künste und Gewohn-heiten dieser Völker betreffen. Und um diese Samm-lung in eine brauchbare und nützliche Ordnung zubringen, hat er auch die alten Glaßteige einfassenlassen, welche solche Materien enthalten, davon manbisher die geätzten Steine noch nicht gefunden hat.
Außerdem ist ein großes Ringfutter gebildeterSardonyche, so wegen der Schönheit des Schnit-tes in Betrachtung kommen, und ein hundert altergebildeter Glaßteige. Alle diese hat der Freyherrauch durch geschickte Leute, so er in seinem Hauseunterhalten *), abzeichnen lassen, und diese Zeich-nungen in zwanzig Theken verlegt.
Hiezu kommt eine Theke mit Zeichnungen undKupferstichen aller solcher Bildarbeiten von außer-ordentlicher Größe, so man in den verschiedenenEabinetten in Europa findet.
Die Sammlung, welche die meiste Mühe ge-kostet hat, bey einander zu bringen, ist die von Ab-drücken in Schwefel, in spanischem Wachs und Gipsvon allen geätzten Steinen und t^riEis, so er aufallen seinen Reisen hat aufkreiben können, \ welcheaus dreyßig Kisten, deren jede zehn Schubladenhat, bestehet, und ohngcfähr fünf und zwanzig tau-send enthält, welche, eben wie seine eigene Samm-lung
') S. 5 rp. 50 S.