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[Band 3.]
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Geschichte

tum, adiectis notis Cl. A. M. Salvinij. Flo-renz. fol. Nächst bey Rom an dem appischen We-ge, an einem Hügel eines Weinberges, war 1726. einHaus von Ziegeln entdeckt worden, welches ehedemzu einer Grabstätte der Freygelassenen und Knechteder Kayserinn Livia gedienet hatte, und von derOrdnung der Höhlen , in welchen die Aschcngefäßebeygesetzt waren, Collunbarlmn genennet worden,weil es in Ansehung derselben einem Taubenhausenicht unähnlich sahe. Nun hatte zwar der päblilicheEhrenkämmerer, Herr Franciscus Dianchini,1727. eine Erklärung dieses Todtenhauses in italiäni-scher Sprache herausgegeben. Gleichwohl da erdem Herrn <8sri zu verstehen gegeben, daß es ihmangenehm seyn würde, wenn er sich ebenfalls an dieErklärung desselben machen würde, und auch wirk-lich noch vieles ein näheres Licht erforderte, so unter-nahm er diese Arbeit. Herr perer Andreas An-drem:, ein gelehrter ssorentinischer Patricius, be-wog ihm vornehmlich dazu, und nahm die Unkostendes Werks über sich. Zween sehr geübte Edelleute lies.sen sich brauchen, die Aufschriften abzuschreiben, unddie Zeichnungen von so vielen Stücken, als dießBeqräbniß in sich hselt, auf das genaueste zu ent-werfen. Was mgn also zu Rom nach und riachausgrub, das sandten sie von Rom nach Florenz,und unterhielten einen wöchentlichen Briefwechselmit dem Herrn (Bort. Und so wurde dieser uner-müdete und glückliche Ausleger des Prachrs und derHerrlichkeit der Römer in den Stand gesehet, ineiner Zeit von sieben Monaten die Erklärung dieser

Grab.