res Hrn. Anton Franciscus Gori. Z29 ‘
Tomi III. Fol. Amsterdam. Der dritte Theil ent.hält die Kupfertafeln , welche in den beyden erstenerkläret werden. Morell hatte die Münzen derzwölf ersten römischen Kaiser mit vieler Mühe ge-sammlek, um solche mit seinen Anmerkungen dergelehrten Welt mitzutheilen. So viele Widerwär-tigkeiten , welche er in seinem Leben auszustehen hat.te, und endlich der Tod, hinderten ihn daran.Nach seinem Tode gab sich sein Freund, Schlegel,alle Mühe, um das Werk auf eine würdige Weisean das Licht zu stellen. Allein der Tod übereilte'auch ihn, da er schon weit in seiner Arbeit gekom-men war. Dieß schöne Werk würde nun lange,oder wohl ganz und gar, ein Raub der Vergessen-heit geblieben seyn, wenn es nicht der BuchführerlVerfrein zu Amsterdam an sich gebracht hätte.Dieser ersuchte den berühmten «^averkünip, solcheszu vollenden. Er ließ sich gewinnen; konnte esaber so wenig, als seine Vorgänger, zu Standebringen. Diese Ehre war dem Herrn Gori vor-behalten. Er vollführte nicht nur, waö jene an.gefangen hatten, sondern fügete auch noch eineMenge anderer Münzen, und eine Auslegung überdie Columna Traiana hinzu. Endlich wurde demHerrn Professor lVejseling die Vorrede aufge.tragen, welcher dartnn die Verfpätigung der Aus-gäbe entschuldiget. Um etwas Weniges von denErläuterungen unsers Gelehrten beyzubringen, sohandelt er z. E. mit vieler Gelehrsamkeit von denAufschriften, Pax Avgvsti, PaxpopvliRomani, und von dem Templo pacis, dessen
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