des Herrn Johann Wilhelmius. 359
nem größeren Flor gewesen, als damals, da er,und der selige Verbrügge, die theologischen Wissen-schaften auf demselben lehreten. Er erwarb sichinS besondere den Ruhm eines vortrefflichen und an-genehmen geistlichen Redners. Daher er auch, alsder König von Preußen, Friederict) der erste,die Herrschaft Lingen in Besitz nahm, im Namender Claffrö derselben, nach Berlin abgesandt wurde,um einen allerunterthänigsten Glückwunsch dazu beyJhroMajestät abzulegen. Er wurde nicht nurvonHöchstdencnselben auf die allergnädigste Weise ange.sehen*), sondern auch auf das Lustschloß Frrrde-Z 4 richsfelde
Es sey mir erlaubt, daß ich noch einen kleinen Feh-ler bemerke, welchen ich in der Lebensbeschreibungdes seligen Iken in den Actis societ. Lat. Ienens.Vol. III. p.32,9. angetroffen; da nämlich diesem pon-ranus der Vorname Iacobus beygelegt wird. Durcheinen ähnlichen Fehler bat der große pct. Bnrman«den Martinus und Henricus Sinetius verwechselt. ©.Observ, misc. erit. nov. Tom. IX. p. 359. und Fabri-cius hak in Biblioth. Lat. Vol. III. den berühm-ten Cornelius B^nkcrshoek, Bermammm gencnnet,wie der selige Reinold angemerket, in denen von demHerrn Rath Ingler an das Licht gestelleten Opuscu-lis, p. 711.
*) Das lingensche Gymnastuin, und die Professo-res desselben, können sich ausnehmender Wohlthatenund Gnadenbezeugilngen dieses Königes rühmen. Erbat einen jährlichen Fonds von hundert holländischenGulden zur akademischen Bibliothek ausgesetzet, undsonst ihre Stiftungen sehr bereichert. Bey seinerAnwesenheit zu Lingen 1702, erhob er steh selbst denzweyten August indas Auditorium, allwo der selige
Proses-