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[Band 3.]
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des Herrn oon Loen. 439

mehr die Ehre, mich seiner Gewogenheit, und man-cher liebreichen Unterredung über Glaubenspuncte,rühmen zu können. Er hat nie den allergeringsten! Versuch gethan, sich einen Rcligionsanhang allhierzu machen. Ich wünsche einem jeden den Geist derMäßigung und der Verträglichkeit, dessen ich michaufrichtig bestrebe. Wir können uns lieben, ohneeben diefelbigen Meynungen in. Religionösachenzu haben.

WaS von einer Iudenbekehrung, und eines' darüber an den Herrn Präsidenten von einem gewe-senen Rabbi abgelassenen Briefeö in vielen Zeiturz-gen und auch auswärtigen Monatschriften, berichtetworden, hat so viel Aufmerksamkeit nach sich gezo-gen, daß selbst regierende Herren genau darnach ha-ben vernehmen lassen. Indessen kommt alles aufein Schreiben an, welches einer Namens Dorr,der sich für einen bekehrten Rabbi und Lehrer dermorgenländischen Sprachen ausgab, von Osnabrückan den Herrn Präsidenten sandte, und dessen Inn-halt, nicht nur ohne sein Vorwiffen durch den Druckbekannt gemacht, sondern auch von andern mit aller-ley erdichteten Umständen ist vermehret worden.Der selige Herr Snodrmann, und der HerrSubconrector Lortlcrge ertheilecen dem Dort keinübles Zeugniß. Man hüt aber nachher von ihmund seinen Unternehmungen weiter nichts ver-nommen.

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