Band 
[Band 3.]
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49o Fortgesetzte Geschichte

lateinische Schule werden gegangen seyn, die latet«Nischen Worte: 'contra perpetuum epistolarum apo-stolicarum argumentum est, so schlecht verstandenhaben, daß nicht einer unter ihnen hat sehen können,daß contra hier nicht dir Praepositio , sondern dasAduerbium fet> ? Ist es möglich, daß ste dem re»monstrantiftl)en Lehrer, ja einem einzigen verstand^gen Christen, haben zutrauen können, daß er glau-be : Ev streite mir dem ganzen Inhalte ( denndaö soll doch wohl hier argumentum heißen) depapostolischen Briefe, der Vollkommenheitnachzujagen. Doch, daß sind die Früchte derNachläßigkeit im Studiren, welche bey vielen,wenn sie erst Pfarre und Quarre haben, so herr-schend ist (*). Wenn sie denn nur noch so klug da-bey seyn, und das fitya. <p^oväv ablegen möchten!In der That man muß sich verwundern, daß siees wagen dürfen, es mit einem von den Honertaufzunehmen.

Wie

(*) Nicht, als ob wirklich gelehrte und fleißige Predi«ger nicht auch in Uebersetzungen aus dem Lateini-schen jämmerlich fchnitzern könnten. Herr Lessingzeiget solches in dein Beyspiele des Ueberfetzers des-Hora). 2 Th. S. 2i6. u. f. Es fallt inir hier ein,was ich neulich in der schonen Vorrede des Jorrlnzu seinen Anmerkungen über die KirchenbistorieS- io. gelesen habe. Ein französischer Scribentübersetzn den lateinischen Titel des Buches des

Phil. Iudaeus, omnis bonus liber est: tont livre est

Ion. Es war für ihn gut, daß er nicht an einemOrte lebete , wo die Inquisition gilt, welche diesesals eine Stichelrede auf den lnciex expurgatoriuswurde angesehen haben.