5i6 Neue Zusätze zur Geschichte
Schreiben an den Herrn von Loen, schon zuEnde des Jahres 1752, da es mit dem Herrn vonder Ds noch nicht so schlimm aussähe, sich überdessen Sache heraus ließ. „ Das friedfertige Ur.„theil und Vorschlag der Leidenschen Universität„kann das Feuer nicht dämpfen, sondern muß„selbst die ungestümsten Lästerungen des orthodoxen„Pöbels ausstehen. Wie ehemals die Juden„ schrien : Des Herrn Tempel! Des Herrn Tem»„pel! So hört man fast nichts in Holland rufen, .„als: Die Synode von dorr! Die Synode von dort!„Gewiß! wenn ein Heide solches hörete, er müßte„ohnfehlbar glauben , daß die Synode von dort eine„göttliche Offenbarung, oder Gottheit selbst sey»,,
Der andre ist der gelehrte Verfasser der 1756.zu Leiden herauSgekommenen Schrift: Het rechtder overheden over Kerkelyke persoonen en San-ken (*). Er ist gleichfalls ein Glied der Refor-mirten, und der holländischen Kirche (dem Verlautnach, der berühmte Herr Pensionariuö Meermarmzu Rotterdam) und urtheilet S. 22z. folgender ,gestalt: „Worinn am'Ho die größere Schwachheit„derKirche, in Vergleichung mit den vorigen Zeiten„ bestehe, bekenne ich nicht begreifen zu können;„oder es müßte darinn seyn, daß die Augen den„Civilpersonen etwas mehr aufzugehen ansangen in„Beschauung der geistlichen Staatösucht, vornehm-„lich, da die mit dem Herrn von der e!>s, appel.„lirenden Prediger zu Zwolle, gehaltenen kirchlichen
„Pro-
C) Dem Vorgeben, daß der Perkauf dwss§ Büchleinssey verboten gewesen, ist von dem Verleger öffent.lich widersprochen worden.