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[Band 3.]
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586
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586 Geschichte

Morata, so er erstlich unter dem Vorsitze des fel.Prof. Dithmar vertheidiget, hernach aber ver-mehrt herausgegeben hat, bekannt gemacht, und istsehr jung als Professor an dem joachimsthalischenGymnasio verstorben. Hier giebt er mit einer sehrguten Einsicht den wahren Begriff der Kötzerey,und die rechten Kennzeichen des Geistes der Trcn»nung. Wie mancher Eiferer für feinen vermeyn-ken rechten Glauben ist, nach dessen richtigen Be.schreibungen, ein Kötzer! und wie mancher vermeyn-te Kötzer nichts weniger, als dieses!

7. Di(T. de metempsychosi Pharisaeorum , ernum illa ex scriptura noui testamenti adstrui postit,auct. Ludou. Ramm. 1735, 4 B. Dieß ist gleich-falls eine schöne Probeschrift. Der Herr Verfasserist anitzo königlicher Hofprediger zu Berlins Erzeiget «) aus verschiedenen Gründen, wie unwahr-scheinlich eS sey, daß die Pharisäer eine Seelen-wanderung geglaubet haben. Denn es ist gewiß,daß sie r. im Gegentheil Strafen und Belohnungennach diesem Leben, 2. eine Auferstehung des Leibes,welche in der Vereinigung desselben mit feiner eige-nen Seele bestehe, gelehrct haben. 3. iTJatrb- 22,v. 22. u. s. disputiert Christus wider die Saducöernach den Lehrsätzen der Pharisäer. Vergl. Luc. 20,39.4« Paulus war gleicher Meynung mit den Pharisäern,Apost. Gesth. 10, 13. 24. 26. Hierauf werdenß) die Einwürfe geschickt beantwortet, und »warr. das Zeugniß Josephk, 2. Manch. »6,14. 3, ^c>h.9, 2, untersuchet und erläutert.

8. viss.