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[Band 3.]
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592 Geschichte

In eben diesem Werke hatte er auch S. 39*und ioo» zur Ausgabe gewisser la CrozianorumHoffnung gegeben. Allein, in der nachher dazugeschriebenen Vorrede nimmr er auch dieses zurück.Er unterrichtet uns, daß er solche eben von keinerErheblichkeit gefunden habe, lehnet den ohnehinganz ungegründeten Verdacht von sich ab, als ober sich derselben zu seinem kanrliec, habe bedienenkönnen, und meldet, daß er solche dem Herrn Pros.Hhlius wieder zugestellet habe.

Aue dem Thefiuiro Ia Croziano Tom. Itt» p.176.berichtet der Herr Pros. Michaelis in seiner Ein-teilung in die göttlichen Schriften des neuenBundes, G. 514. daß unser Gelehrter vorgehabt,etwas von den Essenern zu schreiben, welches aber,seines Wissens, nicht geschehen sey; daß er indessenglaube, niemand wäre geschickter, den Geschichtender Essener ein neues Licht zu geben, als Herr J.So verhält es sich. Es hält aber der Herk Docrordiese Secte für einen Ast der Pharisäer, welchegleichsam die Mönche der jüdischen Religion gewe-sen fern; und aus deren, wie auch der ägyptischenPriester Einrichtungen, und seinen eigenen Erdich.tungen, philo seine Therapeuten beschrieben habe,welche mithin nie anders, als in dem Gehirne die-ses jüdischen Weltweisen, als ein Abriß einer pla-tonischen Republik, eftstiret haben.

Ob die lnZenua in Nestoriatiismum inquisitio,das Werk, de regno millenario Cerinthi* die Ein-leitung in die ägyptische Sprachwissenschaft, und an-dcre Werke, woran dieser große Gelehrte gearbeitet

hat,