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[Band 3.]
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des Hemi Bernardinus de Moor. 61 z

I hen der Schrift abbringen zu lassen. Ja eine ei-,

I gene Auslegung ist, welche allein nach dem Lichteder menschlichen Vernunft gemacht wird, ohne dieerleuchtende Gnade des Geistes, welcher die Schrifteingegeben hat, welcher aber auch allein den Leser zudem rechten seligmachenden Verstände der Schriftbringen kann. Diese Erklärung hat auch der HerrD. Molle in seiner ldermeneurica noui foederisp. i2i. ganz wahrscheinlich vorgetragen. Bengeldrücket sie in seiner UeberseHung etwas undeutlichaus: daß alle Weissagung der Schrift aufkeine eigene Auslegung ankoinme. Chryso-stomvs in Mattb. fol. zj2. b. erkläret diese Stellevon der Dunkelheit der heiligen Schrift. Er drücketaber den Sinn der Worte folgendergestalt aus.dlon, ticur voluir homo, loquutus est spiritus, sedsicut voluit spiritus, loquutus est homo. Wie hater denn gelesen? ttatra ir$o<P>iTjSta yfaQns , iSictfhtiKvtrsui ü y'wexuf, oder Ttetera ygsttyne

\$icts , iirtXvcrfaig « ytvsxai ? Eine eigene Schriftist, welche der Mensch, nicht der Geist, hervor-gebracht hat, und dieser wird in dem folgenden VerSdiejenige entgegengestellt, welche der Geist, nichtder Mensch, hervorgebracht hat. Petrus schrei-bet vornehmlich wider die Gnostiker. Unter diesenwaren, wie Irrig und Andere genugsam erwiesen,die Ebioniten, ivelche Merhodius Lonu'm. dec.Virg. p. uz. ap. Combefjs. auct. nou. P. I. be-schreibet, alß iKclq Kivrt<reci)( tk'c ?r^ochqr«r XtXa.-*Avdvtti (piAemxSnsc, welche bewähreren, daßdie Propheten aus eigenem Triebe geredet hör-

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