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[Band 3.]
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des Herrn M. Heinr. Becker. 621

Herrn und ersten Kämmerer der freyen ReichsstadtLübeck, und Frau Sufanna Schlaufen, gehabt.Endlich der Aeltervater höherer Linie ist Harm oderHermann Becker, Bürger und Kaufmann zuRostock, und dessen Ehefrau, Gerrraur Mahnen,niederer Linie aber Iodocus Schomcr, Aufseherüber die Güter der Domkirche zu Osnabrück, undSecrerariuS des Gerichtes zu Koppeln, und dessenEheliebste, Sophia Txarnedecks, gewesen; denennoch die Urgroßältern mütterlicher Seite ChristophSchiaaf und Anna von Tengerken hinzugefügetzu werden verdienen. Jener war zuerst Rarhsherrund SecretariuS zu Osnabrück muste aber in der Re.ligionsverfolgung diese Stadt verlassen, und wardVicesyndicus des Domkapitels zu Hamburg, wieauch Landeöadvocat des holsteinischen Gerichtes.Diese war aus einem westphälifchen Geschlechte vor-nehmen Adels entsprossen.

Es war der 14 August 1698, an welchem HerrBecker die Anzahl der Lebendigen vermehrete; daer denn gleich des Tages darauf das Bad und Sie-gel der Wiedergeburt in der heiligen Taufe empfieng.So bald er einigen Unterrichtes fähig war, hieltihm fein seliger Vater Hauslehrer, behielt sich aberdabey die Aufsicht über deren Unterweisung, welchenach seiner Vorschrift muste eingerichtet werden, vor.So wohl die kluge und glückliche Leitung, als auchdie Tafelreden desselben mit feinen Tischgenossen,dieneten unserm Gelehrten schon in seiner ersten Kind.heit zu vielem Nutzen. Bey zunehmenden Jahrenerlernete er die lateinische und griechische Sprache,