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[Band 3.]
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der Frau von Premontval. 695

auf: alsdenn ließ er sie, von ihren beyden jungenBrüdern begleitet, in den Hörsaal gehen, einige Au-genblicke vorher, ehe er sich selbst dahin begab. Daist die Morgenröthe, pflegten seine Zuhörer als-denn zu sagen, der Tag ist nicht ferne.

Die Lehrlinge des Herrn von premonwalsuchten ihre dankbare Ergebenheit gegen ihn, undihre Hochachtung für die Jungfer 0 ' Dsangis aufvielfältige Weise an den Tag zu legen. Es geschahedieses auch insbesondere durch zwey schöne Gemäl-de. Das eine, welches der Herr von premonr-val noch bey sich hat, ist auSgehmend fein und sau-ber im Klemm gemalet. Es stellet die Jungferd' Dfangis in dem Zeitpuncte vor, da sie das Lebenihres Vaters zu schreiben unternimmt. Sie sitzetin der Studierstube an einer Tafel, auf welcherman, auf hin und her liegenden Papieren, mathe-matische Figuren und Rechnungen siehet. Auf ebenderselben Tafel siehet man ein großes Portaik desHerrn pige-n. Seine Tochter halt ihn mit der«inen Hand, und in der andern hat sie ein Werk, soer von der beweglichen Sphäre, welche man ein we-nig abwärts wahrnimmt, geschrieben hat. DerZeitpunct deö Unternehmens, das Leben ihres Va-ters zu beschreiben, wird zu erkennen geben, durchihre zärtlichen Blicke, durch ein nachdenkendes An-sehen, welches zeiget, daß ein bey ihr entstehenderGedanke sie sehr beschäfftiget halte, vornehmlichaber durch die kindliche Liebe, welche zn ihr hinflie-gek, und ihr eine Feder und ein Blar reichet, aufTx 4 welchem