Band 
[Band 3.]
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7H Geschichte

Höxer geschickt wurden, und nachher» so viel darangewonnen wurde, daß es die Reise Kosten erstattete.Nach seiner Aurückkunft machte er sonderlich guteFreundschaft mit dem Decanuö zu St. Peter, HerrHüdcbrand, binnen Höxer, welcher ehemals Wil-lens gewesen, die Historie des Stifts Corvey zuschreiben. Und eben dieser Mann ist eö, von wel-chem er viele Urkunden erhalten, welches ihm nach»hero eine große Erleichterung im Archiv zu Corveygab, weil er die erhaltne Abschriften um so viel leich-ter mit den Urschriften vergleichen konnte. Er thatauch dann und wann eine gelehrte Spahierreise nachden benachbarten Klöstern, und besuchte die werter,rvo in der Nachbarschaft ehemals Schlösser und Ca-stra gestanden, um mit so viel mehrerer Gewißheitvon der eigentlichen Lage und der ihigen Beschaffen-heit derselben dermaleinst zu schreiben, und ob er zwardann und wann sich dieserwegen einigen Gefahrenaussehen mußte, so half ihm doch der Herr aus sel-bigen allen. Also hat er schon damals die Bergebesucht, wo die Castra Hoinboken, Homburg, Hem.,bürg, Eberstein, Brunsberg, Wiidborg, Koten-burg, Harminiiburg, Pcrremunt, Exterenstein, Grc-venborg, Olenborg, Svalenberg, Dresenberg, Heri-stallum, und viele Andre gestanden, deren er in sei-nen Schriften hin und wieder gedenket. Durch wel-chen seinen Fleiß denn Jhro Fürstl. Gnaden zuCor-vey endlich bewogen wurden, ihm dcro vortrefflichesArchiv gnädigst zu eröffnen, um ihn in den Standzu sehen, denen Liebhabern der Geschichte etwas voll-ständiges zu liefern.