726 Geschichte
nen in einem zarten Alter die Mathematik beyzu-bringen gesucht; indem er der Meynung ist, daßdiese nicht nur gar frühzeitig könne, sondern auchgehörte, erlernt zu werden. Wie wohl es ihm dar-inn mit seinem ältesten Herrn Sohne gelungen sey,beschreibet er selbst in dem tentamine cie mathesiin prima statim iuucntute addiscenda, §. 32 und40, und soll in dessen Geschichte näher von unöangeführt werden. Seine übrige gelehrten Ve-schafftigungen sind, daß er alles, so ihm in derNaiur Merkwürdiges vorkommt, und besondersseine und Anderer meteorologische Anmerkungensorgfältig anzeichnet, und auch mit dem Wasserund mir den Pstqnzen eigene Erfahrungen anstel-let. Doch hat er von diesem allem, so viel wirwissen, nichts an das Licht gestellet, sondern wasbisher von ihm im Druck erschienen, bestehet infolgenden sechs Dissertationen:
i Dnsertatiö de vsu Chymiac in physica,Duisburg 1728. Quart. 26. S. Der Nutzen derScheidekunst in der Naturlehre wird erst überhauptgczciget, und durch ein Erempel des Salpetersund Vitriols erläutert bis H. 17. und darauf ins-besondre von den angestellten chymischen Versu-chen zur Erklärung des Blitzes gehandelt bis §. 27.und ein Gleiches in Ansehung der übrigen feurigenLufterscheinungen, wie auch von den Wolken unddem Winde, gezeiget, bis H. 37. und das chymischeStudium weiter angepriesen §. 41.
2. Tentamen de illustranda er prorrouendaDei gloria per physicam experimentalem, Resp.
Paul.