des Herrn Johann Michael Gaffer. 739
Aug. Tenzel durch ein öffentliches Programmaeinladen ließ *). Und diesem Amte hat er bis ansein, den 28 Jenner i ?54 erfolgteS, Lebensende mitdem Ruhme vieler Gcschicklichkeit und Treue vor-gestanden. DaS Jahr vorher erwählte ihn die je,naische lateinische Gesellschaft zu ihrem Mitglied«und die Universität ;u Erlangen ertheilte ihm diehöchste Würde in der Weltweisheit. Er hat sichunter der anist in Deutschland geringen Anzahl zier.licher lateinischer Dichter einen Namen erworben;wie aus seinen Gedichten , welche Herr Roenicköseiner bekannten Sammlung eingerücket hac, zuersehen ist. Seine schöne und zahlreiche Bücher-versammlung zeugete von seiner Liebe zu den Wis-senschaften , wie seine an das Licht gestellete Einla-dungsschriften von seinem guten Geschmack, Ein-sicht und Geschicklichkeit in denenselben. Verschie-dene derselben finden sich entweder ganz, oder dochmeist von Wort zu Wort, in des Herrn RektorBiedermann Actis Scholasticis» und in des HerrnMesserschmiede Nachrichten von kleineren Er.klärungSschriften der göttlichen Offenbarung, undeinige sind auch in den wöchentlichen hällischen An-zeigen recensieret worden. Dergleichen sind i
De origine artis typographicäe 1740. häll. Anz.
p. 3 34 - . . .
De ramo aureo Maronis ad Christum nascentemaccommodato, 1742.
Aaa 2 Von
*) Vergl. des Herrn Geh. Raths von Dreschanp»Beschreibung des Saalkreffes 2TH. S. 198-618'