75o Geschichte.
zählet ihn seiner me^iaarsgissr und in seiner uir-voerige waarlchowinge zu denen GokteSgelehrten,welchen es eine gewisse Parthey in den Niederlan-den, wovon wir in der Geschichte der Herren vonder (!)ö, und von den Honerr, Meldung gethanhaben, näher zu legen getrachtet. Seit einiger Zeithat er, wie Ändere seiner Amtsgenossen, des Sonn-abends über gedruckte Sähe öffentlich unter seinemVorsitze disputieren lassen.
VI.
Heinrich L a nge»es,
werft. Prediger zu Venhuisen.
RI* r war in dem ersten Jahre des gegenwärtigenVr' Hunders gebohren. Von seiner Jugend undStudien habe ich keine Nachricht. Ich weis nur,daß er ziemlich jung in das heilige Amt getreten,mit Ruhme gelehret, einige Jahre vor seinem En-de sich seines Dienstes entschlagen habe, den zostenAugust i?Z4 zu Buikslooc, nachdem er bey vielemElende seines Leibes einen muntern und geschäffti«gen Geist behalten, gestorben sey, und eine Wit-we ohne Kinder nachgelassen habe. Indessen ha-be ich seiner wegen dererjenigen Schriften Meldungthun wollen, welche er an das Licht gestellet hat,und welche, ob ste schon von dem ißigen Geschmackin Deutschland weit entfernet sind, in Hollandgleichwohl ihre Leser, Liebhaber und Lobeöerhebun.gen gefunden haben. Sie sind: