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[Band 3.]
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758 Geschichte

fame Gedanken von dem Zustande und der Reini-gung der Seelen nach dem Tode zu lesen sind. Eswird a. a. <!). zur Ausgabe verschiedener seinernachgelassenen Werke Hoffnung gemacht. • ■

X.

Heinrich Carolinus von Byler^

weyland Diener des göttlichen Worts zuGietcn.

ein väterliches Geschlecht stammet aus einemalten Adel ab, welcher schon vor zwey unddrenhundert Jahren dem Maltheser Ritterorden,und den Provinzen Uetrecht und Geldern ansehnli-che Dienste geleistet hat. Sein Vater ist als Pre-diger zu Hogesirnd bey Gröningen gestorben. Die-ser unterrichtete ihn anfänglich selbst in den erstenGründen der lateinischen und griechischen Sprache,und fand ihn darauf in die Schule zu Lingen. Hierblieb er auch noch eine Zeitlang auf dem Gymnasio,welches er mit der gröiüngifchen Universität verwech-selte, und endlich auch die zu Leiden besuchte, allwoer auch den ersten April 171z Candidat ward. Ver-schiedene Gemeinen begehrten ihn vergebens zu ih-rem Seelsorger, bis er 1719 den Ruf der Gemeinezu Scherpenseel in Frießland annahm, von wan-nen er 172z nach i^iekerk bey Gröningen über-gieng, und, nachdem er daselbst zwölf Jahr langeinen sehr verdrießlichen Dienst gehabt hatte, kam